Trauer um Coco

April 26, 2007

Der Himmel ist so tiefblau, wie an jedem Morgen dieses wunderbaren Aprils anno 2007. Das Thermometer zeigt wohlige 22° Celsius an. Kein Wölkchen am Himmel an diesem Sonntag in Mönchengladbach. Noch ist die Borussia nicht entgültig abgestiegen. Noch lebt Boris Jelzin. Die Welt könnte so schön sein. Die Sonne lacht. Nur einer lacht nicht: Coco. WaBildrum? Er ist tot, kaltblütig ermordet. Die Obduktion ergab Genickbruch. Hinterfotzig den Hals umgedreht. Was war geschehen. Eine Familienangehörige berichtet, wie sie des nachts schweißgebadet in ihrem Bett liegt. Plötzlich ein Schrei. Wie aus dem nichts erklingt die altbekannte Melodie: „La Cucaracha“. Kurz danach ist wieder Stille. Ein Verdächtiger huscht durch die Nacht. Coco wird am nächsten Morgen im Müll aufgefunden. Selbstverständlich tot. Wie konnte es nur so weit kommen? Das fragen sich heute die Nachbarn. „Bild“ weiß es. Es war der hinterfotzige Nachbar. „Ja, der wars“, sagt eine Nachbarin. „Ja, genau der“, pflichtet die Briefträgerin Paula N. (Name geändert) bei. Der hinterfotzige Nachbar streitet alles ab. Dennoch geht es ihm an den Kragen. Die Polizei ermittelt schon.
Immer, wenn ich die Augen schließe, höre ich ihn ,La Cucaracha’ singen. Das bricht mir fast das Herz“, erklärte die Mutter des Papageien dem deutschen Boulevarblatt. Zittert auch sie nun vor der Brutalität deutscher Nachbarn?
Ich sage: Liebe Frau Mutter, lieber das Herz, als das Genick. Und wenn auch. Es gibt Hoffnung. Niemand wird jemals wieder Lieder über Küchenschaben – so heißt Cucaracha nämlich auf spanisch – singen.

 Übrigens: Es geht auch anders. In Großbritannien beispielsweise bringen die Papageien den Menschen das Sprechen bei. Der Vierjährige Dylan kann nun dank seines gefiederten Freundes „Mama, Papa, Hallo und Tschüss“ sagen. Dies berichtet die „Sun„. Experten gehen davon aus, das er bald ganze Sätze sprechen könnte. Wann er aber „La Cucaracha“ trällern wird, darüber konnte der Experte noch keine Auskunft geben.

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