Eisessen am Hauptbahnhof

April 27, 2007

kleiner Fratz

Das Wochenende wird wieder schön sommerlich. Fast 30° laden zum lecker
Eis essen ein. Ich mache das dann mal ein wenig passiv.

hihihi.

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Trauer um Coco

April 26, 2007

Der Himmel ist so tiefblau, wie an jedem Morgen dieses wunderbaren Aprils anno 2007. Das Thermometer zeigt wohlige 22° Celsius an. Kein Wölkchen am Himmel an diesem Sonntag in Mönchengladbach. Noch ist die Borussia nicht entgültig abgestiegen. Noch lebt Boris Jelzin. Die Welt könnte so schön sein. Die Sonne lacht. Nur einer lacht nicht: Coco. WaBildrum? Er ist tot, kaltblütig ermordet. Die Obduktion ergab Genickbruch. Hinterfotzig den Hals umgedreht. Was war geschehen. Eine Familienangehörige berichtet, wie sie des nachts schweißgebadet in ihrem Bett liegt. Plötzlich ein Schrei. Wie aus dem nichts erklingt die altbekannte Melodie: „La Cucaracha“. Kurz danach ist wieder Stille. Ein Verdächtiger huscht durch die Nacht. Coco wird am nächsten Morgen im Müll aufgefunden. Selbstverständlich tot. Wie konnte es nur so weit kommen? Das fragen sich heute die Nachbarn. „Bild“ weiß es. Es war der hinterfotzige Nachbar. „Ja, der wars“, sagt eine Nachbarin. „Ja, genau der“, pflichtet die Briefträgerin Paula N. (Name geändert) bei. Der hinterfotzige Nachbar streitet alles ab. Dennoch geht es ihm an den Kragen. Die Polizei ermittelt schon.
Immer, wenn ich die Augen schließe, höre ich ihn ,La Cucaracha’ singen. Das bricht mir fast das Herz“, erklärte die Mutter des Papageien dem deutschen Boulevarblatt. Zittert auch sie nun vor der Brutalität deutscher Nachbarn?
Ich sage: Liebe Frau Mutter, lieber das Herz, als das Genick. Und wenn auch. Es gibt Hoffnung. Niemand wird jemals wieder Lieder über Küchenschaben – so heißt Cucaracha nämlich auf spanisch – singen.

 Übrigens: Es geht auch anders. In Großbritannien beispielsweise bringen die Papageien den Menschen das Sprechen bei. Der Vierjährige Dylan kann nun dank seines gefiederten Freundes „Mama, Papa, Hallo und Tschüss“ sagen. Dies berichtet die „Sun„. Experten gehen davon aus, das er bald ganze Sätze sprechen könnte. Wann er aber „La Cucaracha“ trällern wird, darüber konnte der Experte noch keine Auskunft geben.

Ching Chang ChongAm vergangenen Montag tötet ein 23-Jähriger Student an der Technischen Universität in Blacksburg 32 Menschen. Wir hatten 100.000.000.000 (hundert Milliarden) Chancen, dies zu verhindern. Sprich 10 hoch 9, hunderttausend Millionen. Was uns das sagen will? Ich weiß es leider nicht. Ich habe aber versucht zu verstehen und habe mir  Ching Chongs Video einmal angeschaut. Was ich gesehen habe, war nicht dämonisch. Keine Ausgeburt der Hölle, sondern ein kleines banales Männlein. Ein Milchgesicht, das scheu unter den Rändern einer Kassenbrille hindurchschielt. Die Haare liegen so wie immer – langweilig ungekämmt. Im Talg auf der Stirn spiegelt sich fades Blitzlicht. Auf der Unterlippe blüht Herpes. Zumindest hat er sich die Augenbrauen gezupft.
Man würde es kaum glauben, dieser junge Mann hat seine Tat nicht nur lange vorhergeplant, er hat sich auch noch die Zeit genommen, eigens für sein finales Intermezzo eine Pressemappe anzufertigen und diese nach New York an NBC zu schicken. 43 Fotos, Videos, Zeitungsartikel… Es scheint, er habe an alles gedacht.

Und die wieder aufflammenden Kontroverse um den zweiten Zusatzartikel zur Verfassung? Was besagt der doch gleich? Jeder Amerikaner hat das Recht, eine Waffe zu besitzen. Warum? Damit er (und sie natürlich auch) sich und seine Familie und natürlich auch die eigene Meinung verteidigen kann. Amerika – Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und auch Bush und seine Waffenlobby wissen: Wir leben in einem freien Land. Jeder hat das Recht, seine Ansichten zu verteidigen. Von George W. bis Ching Chong. Notfalls – so wie sich das lokal und global immer häufiger durchsetzt – auch mit der Waffe.

Also dann: God bless America – Land of the Free and Home of the Brave.

Hello world!

April 19, 2007

baldymartin1.jpgSo, That is my first entry. It is 10pm and I am tired. I could write about what happened in Blacksburg but I don’t think that would be very productive at this point. So I will do that later. Just briefly some things about myself. I am a 22 year old student studiying at the University of Leipzig. I study Journalism, American and Arabic Studies. So, I suppose I am learning to write in coherent sentences. I am a friend of traveling and languages. So far, I have been on five continents and got to know many people with many tongues (Ok, this is enough for now. Bye.)